Eine Idee schlägt Wurzeln
Am 18. Geburtstag von Simon Schmid kommen Musik, eine selbstgebaute Bühne und eine Gruppe Freundinnen und Freunde zusammen. Sie beschliessen, das Fest im nächsten Jahr zu wiederholen – der Anfang des Eidbergers.
Wurzeln seit 2004
Was mit einer selbstgebauten Bühne an einem 18. Geburtstag begann, wurde zu einem festen Platz im Winterthurer Kultursommer – getragen von Freundschaft, Freiwilligenarbeit und viel Fantasie.
Zeitreise
Die wichtigsten Stationen aus Medienberichten, Künstlerarchiven und unseren eigenen Ankündigungen.
Am 18. Geburtstag von Simon Schmid kommen Musik, eine selbstgebaute Bühne und eine Gruppe Freundinnen und Freunde zusammen. Sie beschliessen, das Fest im nächsten Jahr zu wiederholen – der Anfang des Eidbergers.
Die Winterthurer Rockband Jack Slamer spielt am 14. Juli ihr allererstes Konzert auf dem Hulmen. Zehn Jahre später kehrt sie für das Jubiläum genau hierhin zurück.
Rund 300 bis 400 Menschen besuchen das kostenlose, nicht gewinnorientierte Eidberger pro Abend. Nach Diskussionen um die Spielzeiten gewährt die Stadt eine einmalige Verlängerung bis Mitternacht und würdigt den ehrenamtlich getragenen Kulturanlass.
Eine neue zweistöckige Holzbar, Camping, Dusche, Kunst und lokale Küche prägen die Ausgabe. Am Samstagabend kommen nach Schätzung des Veranstalters beinahe 1'000 Menschen auf den Hulmen.
2017 wird die 13. Ausgabe des Eidbergers angekündigt. 2018 folgen zwei Tage mit acht Bands – darunter Hathors, The Dues, Max Apollo und Ginger And The Alchemists – sowie Camping, Yoga, Frühstück und den vertrauten Holzbauten.
Der Verein Feststoff besteht aus rund 25 langjährigen Freundinnen und Freunden; 100 bis 150 Freiwillige helfen mit. Ohne klassischen Headliner und bei freiem Eintritt spielen unter anderem Giuma, Playmobil, Men from Spectre und Annie Taylor.
Nach der aufwendigen 15. Ausgabe braucht das Team neue Energie. Das Eidberger pausiert zwei Jahre. Es bleibt seinem Weg ohne kommerzielles Sponsoring und ohne Kulturfördergelder treu.
Vom 8. bis 10. Juli kehrt das Eidberger für eine dreitägige Ausgabe zurück. Die offizielle Facebook-Seite dokumentiert das Wochenende später mit mehr als 400 Bildern.
Seit 2023 pausiert das Eidberger wieder. Ob und wann es auf dem Hulmen weitergeht, ist offen. Der Verein bleibt erreichbar – und vielleicht schlägt sein Herz eines Tages wieder lauter.

Der Geist dahinter
Das Eidberger lebt von Zeit, Können und Vertrauen.
Während rund zwei Wochen entstehen Bühne, Küche, Bar und viele kleine Bauten. Die Bands stehen auf dem Plakat gleichberechtigt nebeneinander; regionale Entdeckungen zählen mehr als grosse Namen.
Freier Eintritt, lokale Produkte, keine klassische Sponsorenkulisse und unzählige freiwillige Stunden: Diese Mischung macht das Eidberger kleiner als viele andere Kulturanlässe – und für uns umso grösser.
In den Medien
Lokale Medien, Kulturschaffende und Bands haben das Eidberger über viele Jahre begleitet. Eine Auswahl der Quellen hinter dieser Chronik.
Über den Ursprung am 18. Geburtstag, den Verein Feststoff, die freiwilligen Helfenden und das bewusst gleichberechtigte Musikprogramm.
Artikel im Webarchiv lesenEin Rückblick auf die zweistöckige Bar, den Campingplatz, die handgebauten Attraktionen und den grossen Publikumsandrang.
Artikel im Webarchiv lesenDer ausführliche Bericht erzählt von acht Bands, Holzbauten, Camping, lokaler Küche und einer familiären Atmosphäre.
Festivalbericht lesenEine frühe lokale Radiovorschau von Silvan Gisler dokumentiert das Eidberger bereits im Sommer 2012.
Beitrag anhörenDie Musikerplattform bewahrt Ankündigungen und Auftrittsdaten von 2012, 2017 und 2019 – darunter Temple Solaire und Annie Taylor.
Eintrag von 2019 ansehenDie Seite dokumentiert Veranstaltungen und enthält unter anderem das grosse Fotoalbum der Rückkehr im Jahr 2022.
Eidberger Openair auf FacebookHistorische Besucherzahlen sind Schätzungen der damaligen Veranstalter. Facebook-Zusagen wurden nicht als Besucherzahlen verwendet. Die Rückkehr 2022 ist belegt; für 2021 nennen die gefundenen Quellen keinen Grund für die ausgefallene Durchführung.